Durch meine Approbation in psychologischer Psychotherapie und meiner therapeutischen Erfahrung unterstütze ich Sie gerne bei jedweden Lebenszielen und psychischen Störungen/Herausforderungen. Häufige Anliegen sind beispielweise der Umgang mit belastenden Lebensereignissen (z.B. Verluste/Trennungen/Konflikte/schwere Erkrankungen), Depressionen, Ängste, Zwänge, (körperlichen) Schmerzen, Essstörungen oder Schlafstörungen. Im Folgenden nenne ich einige spezifische Schwerpunkte meiner therapeutischen Arbeit

Psychotherapie bei Angst- und Zwangsstörungen

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Diverse wissenschaftliche Studien zeigen, dass Verhaltenstherapie (u.a. Expositionstherapie) bei Angst- (z.B. bei Spinnenangst, Panikattacken, Höhenangst, Flugangst oder Angst vor Zug-/Autofahrten) und Zwangsstörungen (z.B. übermäßiges Händewaschen oder Kontrollieren) eine sehr erfolgreiche Therapiemethode ist. Bei Zwangsstörungen ist Expositionstherapie nachweislich das wirksamste Psychotherapieverfahren und nach Behandlungsleitlinien die Therapiemethode erster Wahl. Nach einer sehr ausführlichen psychotherapeutischen Vorbereitung werden angstauslösende Situationen gemeinsam mit dem Therapeuten im „wirklichen Leben“ aufgesucht, um hierbei eine Reduktion der Symptomatik zu ermöglichen und wieder Selbstwirksamkeit und Mut zu schöpfen.

Traumatherapie

Traumata sind gekennzeichnet durch das einmalige oder wiederholte Erleben (lebens-) bedrohlicher Erlebnisse (körperliche Gewalt, sexueller/emotionaler Missbrauch, Unfälle oder schwere Krankheiten, Naturkatastrophen, Vernachlässigung im Kindesalter). Gleichzeitig könen auch langanhaltende Ereignisse (z.B. emotionaler Missbrauch, Mobbing) Traumafolgestörungen auslösen. Das Erleben traumatischer Erlebnisse kann auch viele Jahre später zu belastenden Symptomen führen (Flashbacks, Albträume, starke innere Unruhe, sozialer Rückzug) oder zu dysfunktionalen Bewältigungsmechanismen, die einem manchmal gar nicht bewusst sind (riskantes Verhalten, Drogenkonsum, Schwierigkeiten Bindungen einzugehen, Adipositas). Ziel einer Traumatherapie ist es traumatische Erebnisse so zu integrieren, dass sie das aktuelle Leben weniger negativ beeinflussen. Häufig gibt es Gedächtnislücken an traumatische Erlebnisse und Betroffene versuchen alles, was sie an das Trauma erinnern könnte oder die damit verbundenen Gefühle, zu vermeiden. In der Therapie werden die traumatischen Erlebnisse in Erzählungen (z.B. durch narrative Expositionstherapie) oder Vorstellungen (z.B. durch Imagery Rescripting/ Ego state Arbeit) in einem sichere therapeutischen Rahmen berichtet/angeschaut/benannt, so dass sie durchgearbeitet und quasi “verdaut” werden und so in die Biegrafie integriert und neue Bewältigungsstrategien erlernt werden können. Wichtig ist es die Erfahrung machen zu können, dass die traumatisierenden Erlebnisse Teil des Lebens waren, aber der Vergangenheit angehören.

Körperliche aktivierung und Motivation für BEwegung/sportliche Aktivität

Ich beschäftige mich intensiv wissenschaftlich mit dem Thema sportliche Aktivität und psychische Gesundheit. In diesem Artikel sind aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammengefasst: Artikel Bewegung und psychische Gesundheit. Bewegung und sportliche Aktivität hat auf viele psychische Erkankungen eine nachgewiesen positive Wirkung. Im Rahmen der Verhaltenstherapie wird erarbeitet, inwiefern Bewegung in den Lebensalltag integriert werden kann und wie der “innere Schweinhund” überwunden werden kann, um die positiven Effekte von Bewegung optimal nutzen zu können.